1380 hielt Yi Seong-gye, damals Generalinspekteur der drei südlichen Provinzen, auf dem Rückweg nach seinem Sieg über japanische Piraten bei Hwangsan hier ein Siegesfest. Als Yi Seong-gye dabei das „Lied vom großen Wind“ (大風歌) vortrug und so seine Absicht andeutete, ein neues Reich zu gründen, soll Jeong Mong-ju, der dies erkannte, auf dem Mangyeongdae der Bergfestung Namgosanseong ein Gedicht voller Sorge um Goryeo vorgetragen haben. Einer Überlieferung nach erhielt Omokdae seinen Namen, weil hier viele Paulownien wuchsen.
Die Jeonju-Yi sollen bis zur Zeit von Mokjo (Yi An-sa) in der Gegend von Imokdae gelebt haben und dann in die Provinz Hamgyeong-do gezogen sein. Diese Geschichte steht auch im „Yongbieocheonga“. Der Stelenpavillon von Imokdae stand ursprünglich auf einer Anhöhe östlich von Omokdae und wurde beim Ausbau der Straße an seinen heutigen Platz versetzt.