Gebetsräume & Moscheen
Wo man in Korea beten kann — Seoul Central Mosque, regionale Moscheen laut Korea Muslim Federation (KMF) und Gebetsräume am Flughafen Incheon, mit Tipps zu Qibla und Wudu.
Moscheen (Masjid)
Koreas erste Moschee, eröffnet 1976. Gebetssäle im 1.–2. OG und getrennte Wudu-Räume für Männer und Frauen. Bei freizügiger Kleidung kann man am Eingang Rock oder Hijab ausleihen. In der Straße davor: Halal-Restaurants, eine Halal-Metzgerei und Lebensmittelläden.
Koreas zweite Moschee, im September 1980 zusammen mit einem islamischen Zentrum fertiggestellt.
Eröffnet 1986; die Kuppel ist mit einem koreanischen Ziegeldach im Hanok-Stil kombiniert.
Wird vor allem von der indonesischen muslimischen Gemeinde betrieben.
Eröffnet 2001, 2013 neu gebaut; für Muslime, die im Industriegebiet von Ansan arbeiten.
Gebetsräume (Musalla) & Verkehrsknotenpunkte
Laut Flughafen rund um die Uhr geöffnet. Für Terminal 2 an einem Infoschalter fragen.
⏱ Öffnungszeiten variieren — bei Ankunft am Infoschalter nachfragen.
Praktische Tipps
- · Die Korea Muslim Federation gibt die Qibla ab Seoul mit West-Nordwest, etwa 286°, an. Eine Kompass-App mit Mekka-Modus funktioniert überall.
- · Einen Reisegebetsteppich mitnehmen — nicht jeder Gebetsraum stellt einen bereit.
- · Für die Wudu außerhalb einer Moschee sind barrierefreie bzw. Familien-WCs am praktischsten.
- · Die Korea Muslim Federation veröffentlicht auf koreaislam.org einen monatlichen Gebetszeitenplan für Seoul — dort Zeiten für Jumu'ah und Ramadan prüfen.